Fermentierung: den Prozess verstehen

Wie jetzt eigentlich: Fermentierung, Fermentation oder Gärung?

Grundsätzlich sind diese Begriffe synonym: Fachliteratur, Kochbücher, Internet und Lexika verwenden sie gleichermaßen. So benutzen auch wir die drei Begriffe bewusst durch- und nebeneinander und erhoffen uns dadurch, von Suchenden besser gefunden zu werden.

Doch nun zu dem Prozess: Klicken Sie sich durch die vier Fermentierungsarten, welche wir Ihnen anschaulich und step by step vorstellen, oder finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zum Fermentieren.

Alles, was Sie schon immer über Fermentierung wissen wollten, bisher aber zu sehr mit Kochen beschäftigt waren, um zu fragen!

Sie haben Fragen? Wir haben Antworten!

Warum sollte ich fermentierte Lebensmittel herstellen und verzehren?

Leicht und schnell  lassen sich unglaublich viele verschiedene und wohlschmeckende Arten von fermentierten Gerichten herstellen. (Link zu den Rezeptseiten) Einmal fermentiert können die Lebensmittel gleich verzehrt oder auch für längere Zeit gelagert werden. Energie wird eingespart, Abfälle vermieden. Der regelmäßige Verzehr von fermentierter Nahrung bietet enorme Vorteile für die Gesundheit.


Kann ich ohne Gefahren selbst zu Hause Lebensmittel fermentieren?

Natürlich! Fermentierte Lebensmittel sind sicherer als unbehandelte Rohkost. Seit über 10.000 Jahren haben Menschen in aller Welt versucht, ihr diesbezügliches Wissen zu perfektionieren, indem sie unterschiedliche Mixturen und Techniken ausprobierten. Leider hat die moderne Gesellschaft jedoch in den letzten 50 Jahren  versäumt, Erkenntnisse und bewährte Methoden dem sich rasch ändernden  Lebensstil und den jüngsten  wissenschaftlichen Forschungsergebnissen anzupassen. Microjungle füllt jetzt diese Lücke mit der Neuentwicklung eines  innovativen Gefäßes und eines 100 % natürlichen Boosters, welche das natürliche Verfahren verbessern. So kann sich jetzt jedermann fermentierte Nahrungsmittel, Gesundheit und Spaß ins eigene Haus holen.


Bedeutet Fermentierung nur Haltbarmachung von Nahrung?

Fermentierung ist nicht nur eine Methode zur Nahrungskonservierung, sondern eine Möglichkeit, Konsistenz und Aromen der Rohstoffe kreativ zu verändern. Wer mit Zutaten und Gewürzen experimentiert oder die Zeitdauer der Fermentierung variiert, gelangt zu überraschenden Ergebnissen. Einige internationale Starköche zeigen, wie man Bakterien erfolgreich für sich arbeiten lässt. So erhält sogar fades Gemüse eine interessante, erfrischende Note.


Was geschieht bei der Fermentierung von Lebensmitteln?

Riesige Mengen von Mikroorganismen leben in und auf unserem Körper, in der Luft oder auf unserer Nahrung. Zur Fermentierung kommt es, wenn es einigen von ihnen gelingt, in  Lebensmittelzellen (zum Beispiel von Karotten) einzudringen und diese zu brechen, um sich selbst mit Nahrung (meist Zucker) zu versorgen.


Bedeutet Fermentierung Verrottung?

Bei der Fermentation wie auch beim Verrotten brechen Mikroorganismen  Nahrungsmittelzellen auf. Der Unterschied, weswegen fermentierte Lebensmittel für die menschliche Nahrung sicher und gesund sind, besteht darin, dass hier wünschenswerte  Mikroorganismen die Nahrung in gut verträgliche und wohlschmeckende Produkte verwandeln. Verfaulte oder verdorbene Ware hingegen ist wertlos, sie schmeckt unangenehm und kann sogar auf Grund der enthaltenen Pathogene (schädlichen Bakterien) der Gesundheit schaden.


Wie verläuft die Fermentierung?

Sobald die  gewünschten Mikroorganismen (spontan oder als Starterkultur) die Nahrungsmittel  besiedeln, beginnt die Fermentierung. Die schnelle Vermehrung und Verbreitung der guten Bakterien hat ein stabiles Ökosystem zur Folge, welches das Eindringen pathogener oder schädlicher Keime verhindert (Konkurrenzausschlussprinzip). Dies erlaubt eine sichere, lange Lagerung der fermentierten Lebensmittel.


Wie unterscheidet sich Fermentation vom Einmachen oder „sauer Einlegen“ ?

Beim Einmachen werden die Mikroorganismen durch Erhitzen abgetötet. (Pasteurisierung).

„Sauer Einlegen“ ist eine Art der Konservierung  von Lebensmitteln im sauren Milieu, welches  von Bakterien ( z. B. Milchsäurebakterien)  bei der Fermentierung gebildet wurde. Ebenso kann man Lebensmittel in Essig einlegen, denn auch Essig ist  das Produkt natürlicher Fermentierung  alkoholischer Getränke durch eine besondere  Bakterienart (Acetobacter). Allerdings enthalten heute weder die schnell verarbeiteten synthetisch hergestellten Essigsorten noch die industriell gefertigten hitzebehandelten „Pickles“ eine gesundheitsfördernde Mikroflora.